Willkommen beim MSC-Herbern Motorsportclub 1983 e. V.

2019
Wie läuft das Rennjahr 2019 für die Fahrer vom MSC Herbern? Kann Justin Saballa vom CRT Racing seinen Meistertitel in der Jugendklasse verteidigen? Wer wird es dieses Jahr unter die Top-Teams vom DRCV schaffen? Wie es für unsere Fahrer dieses Jahr läuft, könnt ihr hier in unseren Rennberichten zu jedem Rennen nachlesen.
24.08.2019 Itterbeck
Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu. Diesen Spruch, den einst der Fußballspieler Jürgen Wegmann sagte, konnten sich gleich mehrere der Rennfahrer vom MSC Herbern zu eigen machen. Die Fahrt nach Itterbeck war für die meisten wirklich nicht mit Glück belegt. In der Klasse 1 musste Sven Cordes bereits im ersten Lauf einen Getriebeschaden verkraften, der ein Antreten in den weiteren Läufen unmöglich machte. Michael Sondergeld in der Klasse 2 und Thorsten Kocken in der Klasse 3 konnten ihre BMW´s jedoch ins Ziel bringen und die ersten Punkte für die Meisterschaft mitnehmen. Auch Marc Mürmann konnte die ersten Meisterpunkte mit nach Hause nehmen. Jurre Steinmeijer schaffte es gar in der Klasse 9 auf den 2. Platz. Weniger zufrieden waren die Fahrer der Klasse 10. Während Marco Meßmaker noch die ersten Meisterschaftspunkte mitnehmen konnte, hatte Karsten Wesp deutlich mehr Pech auf der Strecke. Obwohl die Verantwortlichen aus Itterbeck alles getan haben, um eine anständige Rennstrecke anzubieten mussten sie sich dem Wetter dennoch fügen, was sich nicht positiv auf den Untergrund auswirkte. Dies wurde Karsten Wesp, der sein Sportgerät nicht einmal ins Ziel bringen konnte, zum Verhängnis. Auch die Nachwuchsfahrer Justin Saballa, Silke Nijhuis und Hessel Steinmeijer konnten nur wenige Punkte mitnehmen. Vielmehr waren sie ganz froh, Ihre Fahrzeuge auf dem nassen, sandigen Boden nicht stark beschädigt zu haben. Einzig Sybren Steinmeijer konnte der Jugendklasse auf den 2. Platz vor fahren.
19.05.2019 Dauborn
Gute Ergebnisse für die Fahrer der Langstrecke!

Die Rennfahrer des MSC Herbern mussten am vergangenem Wochenende ins Hessische Dauborn. Für die Fahrer der Langstrecke war es der erste Einsatz in diesem Jahr. Das Digga Racing Team hatte seine Hausaufgaben über den Winter wohl gut gemacht, sodass Christian Reher am Samstag einen 4. Platz einfahren konnte. Auch der 13. Platz des Teams Warkeracing ist bei einem 52 Starter starkem Feld als Erfolg anzusehen. In der Klasse 1 holte Sven Cordes am Sonntag einen starken 2. Platz, den er im Endlauf gegen die stärker motorisierten Fahrzeuge der Klassen 2 und 3 wiederholen konnte. Das Team BMF konnte in der Klasse 2 eine und in der Klasse 3 sogar drei Punkte für die Meisterschaft mitnehmen. Der Vorjahresmeister Justin Saballa kam in Dauborn in der Jugendklasse auf einen zweiten Platz. In der Klasse 10 konnten die Herberner Fahrer wegen Defekten an Ihren Fahrzeugen leider keine Punkte einfahren. Weiter geht es für die Motorsportler am 1. und 2. Juni in Extertal.

02.06.2019 Extertal
Auf nach Extertal hieß es für die tollkühnen Männer in ihren (tief)fliegenden Kisten des MSC Herbern am 1. Und 2. Juni. Und die Rennen hatten es in sich. Am Samstag wurde René Bouma vom Digga Racing Team als erster die Schwarz-Weiß karierte Flagge gezeigt, nachdem er sich Rundenlang spannende Zweikämpfe mit seinen Konkurrenten lieferte. Da die Fahrer in dieser Klasse hinter dem Safty-Car in umgekehrter Reihenfolge zur Meisterschaftswertung starten musste sich René Bouma wegen des guten Ergebnisses am Saisonbeginn erst von hinten durch das Fahrerfeld kämpfen, ehe er im letztem Drittel des Laufes die Führung übernahm und eisern verteidigte.

Ähnlich erfolgreich war Sven Cordes, der sich nur einem Gegner geschlagen geben musste. Nachdem die dreizehn Rennfahrer der Klasse 1 ihre Läufe bestritten hatten, waren 2 Fahrer Punktgleich an der Spitze. Hier gaben lediglich vier zehntel Sekunden den Ausschlag, weshalb Sven Cordes nicht den Tagessieg, sondern den Pokal für den 2. Platz mit nach Hause nahm. In der Klasse 2 nahm Michael Sondergeld vom Team BMF einen weiteren Punkt für die Meisterschaft mit, während sein Teamkamerade Thorsten Kocken für den 4. Platz in der Klasse 3 fünf Punkte mit nahm und den 3. Platz in der Meisterschaft festigte. In der Klasse 9 wurde Jurre Steinmeijer dritter und in der Klasse 10 war es wieder richtig Spannend. Punktgleich mit dem dritten war hier die gemessene Zeit für einen Herberner von Vorteil. Mit sechs zehntel Vorsprung sicherte sich Marco Meßmaker vor seinem Rivalen den 2. Platz auf dem Podium. Den Tagessieg in der Klasse 11 holte sich der amtierende Jugendmeister Justin Saballa, der damit seine erneuten Meisterschaftsambitionen unterstrich und in der Tabelle bis auf einen Punkt an den Führenden heran kam. Silke Nijhuis vom Racingteam Steinmeijer kam kam in dieser Klasse auf den elften Platz und Hessel Steinmeijer vom selben Team in der Klasse 12, wo die 16-18 Jährigen Fahren auf den dritten Platz

14.07.2019 Eppe
Knapp 150 km Anreise hatten die Motorsportler aus Herbern ins Sauerländische Eppe. Gelohnt hat es sich für das Digga Racing Team nicht. Nachdem beim Langstreckenrennen zunächst noch alles gut aussah, legte Christian Reher sein Sportgerät bereits in der 13. Runde auf die Seite und schied aus. Auch das Team Warkeracing schied hier vorzeitig aus und schaffte es mit 55 Runden auf den 19. Platz. Anschließend wurde der Jugendcup ausgetragen. Hessel Steinmeijer fuhr hier den 6. Platz ein. Richtig gut lief es hier für Justin Saballa. Er konnte den Pokal für den ersten Platz mit nach Hause nehmen. Leider konnten sich die anderen Herberner am Samstag nicht mehr beweisen, da wegen Einbrechen der Dämmerung die weiteren Cupläufe abgesagt wurden. Am Sonntag bei den Meisterschaftsläufen des DRCV kam Sven Cordes in der Klasse 1 auf den 4. Platz. In der Klasse 2 kam Michael Sondergeld mit seinem BMW auf den 10. Platz und sein Teamkollege Thorsten Kocken in der Klasse 3 auf den 5. Platz. Ein wenig Pech hatte in derselben Klasse Marcel Schoppmann, der in diesem Jahr zum ersten Mal an den Start ging. Im ersten Lauf musste er eine Runde vor dem Ziel an aussichtsreicher Position liegend wegen eines technischen Defekts einen Großteil des Feldes an sich vorbei ziehen lassen. Im zweiten Lauf wollte er dann etwas zu viel und machte einen Fehlstart, wodurch er als letzter gewertet wurde. Dass er an diesem Wochenende zu den schnellsten in seiner Klasse gehörte, zeigte er dann im dritten Lauf. Aus der letzten Reihe gestartet zog er an dem Großteil seiner Konkurrenten vorbei und wurde in der Tageswertung noch 4.. Niek Steinmeijer konnte in der Klasse 9 den Tagessieg einfahren. Sein Können konnte Karsten Wesp in der Klasse 10 nur bedingt zeigen. Obwohl ein Zylinder seines Motors die Mitarbeit verweigerte holte er mit seinem Spezialcrosser den 6. Platz. Trotz des Motordefekts hätte dieses Ergebnis sogar noch besser ausfallen können, wenn er sein Rennwagen nicht im dritten Lauf wegen eines zusätzlichen Defektes an der Lenkung nicht am Streckenrand hätte abstellen müssen. Auch am Sonntag zeigte der amtierende Jugendmeister Justin Saballa wieder, was er kann. Mit einem Tagessieg in der DRCV Jugendklasse und einem weitem Tagessieg beim WACV nahm er an diesem Wochenende 3 Pokale für 3 erste Plätze mit.

Für die Mitglieder des MSC Herbern steht als nächstes das Heimrennen an. Das heißt neben den Reparaturen an den eigenen Fahrzeugen laufen auch die Planungen für diesen Event auf Hochtouren.

11.08.2019 Herbern
Neben der Vorfreude auf das Heimrennen war den Verantwortlichen ein wenig Nervosität anzumerken, hatte man doch in den letzten Jahren immer wieder mit widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Am Freitag war diese Nervosität dann aber verschwunden. Durch die trockene Wetterlage hat der Aufbau des Renngeländes außerordentlich gut funktioniert. Da auch für das Wochenende kein Regen angesagt war konnte es losgehen. Bereits am Freitag waren die ersten Teams angereist und konnten am Samstagmorgen mit einem leckeren Frühstück im Zelt den Renntag beginnen. Um 11Uhr sahen die Zuschauer dann erstmals die Rennboliden beim Training auf der Strecke ehe es um 14Uhr mit den Rennen losging. 37 Fahrzeuge in der Langstrecke, 4 Crosskarts und mehr als 60 Teilnehmer an den Cupläufen führten dazu, dass der Zeitplan nicht mehr eingehalten werden konnte und die Siegerehrung erst spät stattfinden konnte. Die Stimmung auf der anschließenden 90er Party war ausgezeichnet, so dass die Mitglieder des MSC Herbern mit dem Tag sehr zufrieden waren, obwohl die heimischen Fahrer nichts holen konnten. Das Team Wakeracing und Matthias Brünen vom Digga Racing Team schieden in der Langstrecke bereits früh aus und auch Rene Bouma , der lange Zeit führte, wurde erst mit einem Platten einige Plätze nach hinten gereicht bis das Team den Reifen gewechselt hatte ehe er schließlich auch ganz ausschied. Der Erfolg für die Fahrer aus Herbern stellte sich am Sonntag ein. In den Rennen die um halb Elf begannen kam Sven Cordes, der am Vortag in der Langstrecke noch mit defekt ausgeschieden war auf den 5. Platz in der Klasse 1. Direkt vor ihm landete Marius Madesta. In der Klasse 2 holte Michael Sondergeld vom Team BMF den 9. Platz und sein Teamkamerad Thorsten Kocken holte sich den 5. Platz in der Klasse 3. In derselben Klasse holte Marcel Schoppmann nach drei spanenden Läufen in denen beim Zieleinlauf des ersten Durchgangs der Herberner nur cm vor seinem Konkurrenten ins Ziel kam, den Tagessieg. In der Klasse 7 musste sich Marc Mürmann nur einem einzigem Konkurrenten geschlagen geben. Erst im letzten Lauf gelang es dem späteren Sieger, Gerd Robben sich noch an dem Herberner vorbei zu schieben. Niek Steinmeijer kam in der Klasse 9 auf den 4. Platz. In der Klasse 10 kamen die Teams Wesp und Meßmaker auf die Plätze 4 und 6. Justin Saballa konnte trotz eines Überschlags in einem Lauf den 2. Platz bei den unter 16jährigen einfahren. In derselben Klasse kam Silke Nijhuis auf den 12. Platz. Bei den 16-18jährigen konnte Collin Pähler den Tagessieg einfahren und Marius Bretzke kam in seinem ersten Rennen auf den 7. Platz. Insgesamt 125 Fahrer waren an diesem Sonntag in 41 Läufen auf der Strecke. Direkt nach der Siegerehrung, als sich die Teams durch halb Deutschland und den Niederlanden auf den Heimweg machten, packten die Mitglieder des MSC noch einmal richtig an und begannen damit en Rennplatz wieder in eine landwirtschaftliche Fläche zu verwandeln. Als das Sonnenlicht verschwunden war, war auch von der Strecke nichts mehr zu sehen. Bis das ganze Equipment verstaut und abtransportiert ist, haben die Motorsportler allerdings noch einige Tagen Arbeit vor sich.
25.08.2019 Vellern
Zwei Wochen nach dem Heimrennen hatten die Herberner Motorsportler erneut eine kurze Anreise. Es ging in das nahe Vellern bei Beckum. Und die Vellerner hatten sich was einfallen lassen, da sie in diesem Jahr 50-jähriges Jubiläum hatten. Bevor die Herberner mit Ihren heißen Kisten der Konkurrenz das Fürchten lehrten, waren Rasenmäher-Trecker und eine Holländische Juniorbuggy-Klasse mit 6-12 Jährigen zu Gast auf der Rennstrecke. Bevor dann noch verschiedene Motorradklassen die Strecke bearbeiteten, durften die Rennfahrer des DRCV in der Langstrecke ran. Nach 45 min sah es eine Runde vor Schluss für Rene Bouma nach einem dritten Platz aus. Doch weit gefehlt. Erst war dem Herberner das Glück hold als der bis dahin Führende mit einem Defekt ausfiel und dann gelang ihm in der letzten Kurve das Überholmanöver, womit er den Lauf gewann. Sein Teamkollege Matthias Brünnen kam auf den 16. Platz. Im anschließenden Jugendcup kam Justin Saballa auf den zweiten Platz. Die weiteren Herberner Jugendfahrer Marius Bretzke, Hessel Steinmeijer und Silke Nijhuis belegten die Plätze 9-11. Auch bei dem Cup der Buggies ging der Pokal für den ersten Platz an einen Herberner Fahrer. Vince Vervoort gewann den Cup und Jurre Steinmeijer kam auf den 5. Platz. Nicht weniger erfolgreich ging es für den MSC am Sonntag weiter. In der Klasse 1 kam Sven Cordes auf den 3. Platz und in der Klasse zwei holte Michael Sondergeld Platz 11. Sondergelds Teamkollege Thorsten Kocken holte in der Klasse 3 den 2. Platz vor Daniel Klick auf Platz 3. Einen weiteren 1. Platz holte Vince Vervoort in der Klasse 8 und Jurre Steinmeijer holte in der Klasse 9 den 6. Platz. Justin Saballa kam in der Jugendklasse der 14-16jährigen noch besser weg als im Cuplauf einen Tag vorher und gewann seine Klasse. Bei den 16-18jährigen holte Marius Bretzke den 4. Und Hessel Steinmeijer den 8. Platz. Zum Abschluss des erfolgreichen Wochenendes kamen Vince Vervoort und Jurre Steinmeijer im Endlauf der Buggies auf den 1. und 4. Platz.
31.08.2019 Osnabrück
Beim 7. Lauf zur deutschen Meisterschaft im DRCV in Osnabrück waren nicht viele Herberner erfolgreich. Thorsten Kocken vom Team BMF musste sich mit dem 10. Platz zufrieden geben. Da sein ärgster Konkurrent um die Viezemeisterschaft nur 2 Punkte mehr holte als Kocken, ist hier noch alles drin. Jurre Steinmeijer kam in der Klasse 9 auf den 3. Platz und Justin Saballa in der Klasse 11 auf den 10. Platz, wodurch er in der Meisterschaft auf den auf den 2. Platz zurückfiel. Es macht aber Hoffnung, dass er nach dem ersten Rennen in Itterbeck, in dem er ähnlich schlecht Abschnitt 3 Siege und 2 zweite Plätze holte. Collin Pähler landete in der Klasse 12 ebenfalls auf dem 10. Platz. Marius Bretzke und Sybren Steinmeijer holten in derselben Klasse die Plätze 2 und 3. Das Team Steinmeijer hat nun der Meisterschaft nur noch 5 Punkte Rückstand auf den vierten Platz und Marius Bretzke liegt nach nur 3 gefahrenen Rennen auf Platz 8. Pähler Motorsport belegt in der Klasse 12 den 11. Platz.
08.09.2019 Steinfeld
Beim 8. Lauf zur deutschen Meisterschaft im DRCV im Niedersächsischem Steinfeld trat Marius Madesta vom Team Pähler in der Klasse 1 der Serientourenwagen bis 1400cm³ an und wurde Zweiter in der Tageswertung. Auch für Thorsten Kocken lief es nicht schlecht. Mit seinem BMW konnte er sich in der Klasse 3 gegen starke Konkurrenz recht gut durchsetzen und wurde am Ende des Tages Vierter. Damit konnte er sich in der Meisterschaft auf den zweiten Platz vorschieben. Jurre Steinmeijer kam in der Klasse 9 der Super-Buggy über 1600cm³ mit Allrad auf den vierten Platz. Damit ist dem Team Steinmeijer die Viezemeisterschaft kaum noch zu nehmen. In der Jugendklasse der 14 bis 16 Jährigen musste der amtierende Meister Justin Saballa seinen Suzuki nach dem ersten Lauf mit Motorschaden abstellen und wurde so in der Tageswertung nur neunter. Dadurch wird es für Saballa jetzt sehr schwer, die Meisterschaft zu verteidigen. Sollte das Team bis zum nächsten Wochenende keinen neuen Motor eingebaut bekommen ist auch die Viezemeisterschaft in Gefahr. Silke Nijhuis vom Team Steinmeijer wurde hier Siebte. Sybren Steinmeijer wurde bei den 16 bis 18 Jährigen Dritter und ist jetzt bis auf einen Punkt an dem Drittplatziertem der Meisterschaft heran gekommen. Collin Pähler und Marius Bretzke landeten auf den Plätzen fünf und sechs.
15.09.2019 Löhne
Die Autocrosssaison 2019 geht dem Ende zu. Die Rennfahrer des MSC Herbern reisten am letzten Wochenende zum vorletzen Rennen nach Löhne. Bevor die Fahrer um Meisterschaftpunkte in den Klassenläufen antraten, fuhren sie am Samstag in verschiedenen Cupläufen und der Langstrecke um Pokale und Punkte. Hier machten gerade die Nachwuchsfahrer auf sich aufmerksam. Im Jugendcup fuhren Justin Saballa und die beiden Racingteam Steinmeijer-Fahrer Hessel Steinmeijer und Silke Nijhuis auf die Plätze zwei, drei und sieben. Bei den Serientourenwagen landete Henrik Hirsch, der in dieser Saison erstmals den Audi vom Racing Team Schoppmann fuhr auf den elften Platz. Niek Steinmeijer kam im Cup der Spezialcrosser auf den vierten Platz. Wenig Glück hatte Christian Reher vom Digga Racing Team. In aussichtsreicher Position liegend musste er seinen Golf in der 9. Runde mit einem Schaden am Gaspedal abstellen. Weiter ging es dann am Sonntag. Nachdem Sven Cordes im ersten Lauf noch Vierter wurde, musste er in den beiden folgenden Läufen sein Sportgerät wegen eines Motorschadens stehen lassen. So musste er sich am Abend mit dem siebten Platz in der Klasse 1 begnügen. Dennoch liegt Cordes in der Meisterschaft weiter auf dem dritten Platz. In der Klasse 3 gelang es Thorsten Kocken nach mäßigen erstem Lauf seinen BMW in den weiteren Läufen so weit vorne zu platzieren, dass er bei der Siegerehrung den Pokal für den dritten Platz mitnehmen konnte. Gleichzeitig sicherte er sich damit die Vizemeisterschaft. Zum ersten Mal in dieser Saison trat Henrik Hirsch für das Racing Team Schoppmann an. Obwohl der Audi auf dem dortigen losen Boden seine Stärken nicht ausspielen konnte, schaffte es Hirsch auf den fünften Platz in der Klasse 3. Mit nur 3 gefahrenen Rennen liegt das Team jetzt auf dem fünften Platz in der Meisterschaft. Nachdem Niek Steinmeijer seinem Sohn Jurre wie immer das Steuer am Sontag übergab, fehlte dem Team nur ein Punkt zum Tagessieg. Mit den Punkten für den zweiten Platz, die Steinmeijer mitnahm, sicherten auch sie sich die Vizemeisterschaft. Silke Nijhuis, ebenfalls vom Racingteam Steinmeijer kam in der Jugendklasse der 14-16 jährigen auf den achten Platz. In derselben Klasse fuhr Justin Saballa abermals einen Tagessieg ein. Nachdem Saballa bei den letzten beiden Rennen mit Motorproblemen die Tabellenführung einem Konkurrenten überlassen musste, kam er wieder bis auf fünf Punkte ran. Somit konnte er sich eine minimale Chance auf die Meisterschaft erhalten. In der Jugendklasse der 16-18 Jährigen fuhr Hessel Steinmeijer auf den dritten Platz. Auch in der Meisterschaft rückte das Team auf den dritten Platz vor. Die letzten Entscheidungen fallen am 28. Und 29. September beim Saisonfinale in Gleidorf.
29.09.2019 Gleidorf
Das Wetter hat es nicht gut gemeint mit den Motorsportlern bei ihrem Saisonfinale des DRCV im Sauerländischen Gleidorf. Die Qualifikation zum HuWi Supercup, die alle angetretenen Herberner Rennfahrer erfolgreich absolvierten, konnten noch bei guten Streckenverhältnissen gefahren werden. Im anschließenden Langstreckenrennen kam dann das Unheil in Form eines Regens über die Rennstrecke, wodurch den Fahrern auf der rutschig gewordenen Piste alles abverlangt wurde. Obwohl das Digga Racing Team einige Runden vor Rennende ausschied, reichten die eingefahrenen Punkte, um den sechsten Platz in der Meisterschaft zu sichern. Die im Anschluss geplanten Cupläufe mussten wegen der widrigen Streckenverhältnisse leider gestrichen werden.

Am Sonntag konnte es dann aber mit den Klassenläufen weitergehen. Bei erneut einsetzendem Regen holte Marius Madesta vom Team Pähler Motorsport den zweiten Platz in der Klasse 1. Da das Team auch in der Europameisterschaft antritt, sind sie im DRCV nur bei drei Saisonrennen angetreten und landeten dennoch auf dem siebten Platz in der Meisterschaft. In derselben Klasse trat Sven Cordes von Cordes Motorsport in Gleidorf zwar nicht an, behielt aber trotzdem den vierten Platz der Meisterschaft. In der Klasse 2 holte Michael Sondergeld vom Team BMF beim Saisonfinale noch einmal den fünften Platz. Sein Teamkollege Thorsten Kocken war in der Klasse 3 die Viezemeisterschaft schon vor dem Rennen sicher. So musste er auf der rutschigen Rennstrecke nicht mehr viel riskieren und fuhr ruhig den sechsten Platz in der Tageswertung ein. In derselben Klasse kam Marcel Schoppmann vom Racing Team Schoppmann auf den dritten Platz uns sicherte sich mit nur vier gefahrenen Saisonrennen den fünften Platz in der Meisterschaft. Schoppmann war neben dem Meister in der Klasse der einzige Fahrer dem ein Tagessieg gelang. Obwohl Marc Mürmann vom Team Mürmann seit der Saisonmitte kein Rennen mehr bestritten hat, reichten ihm die beiden in der ersten Saisonhälfte gefahrenen Rennen, von denen er eins gewann, für den sechsten Platz in der DRCV Meisterschaft in der Klasse 7. Gleiches gilt in der Klasse 8 für Vince Vervoort der mit einem Sieg bei seinem einzigen Rennen in der Saisonmitte ebenfalls den sechsten Platz in der Meisterschaft holte. Das Team Steinmeijer schloss die Saison mit der Viezemeisterschaft in der Klasse 9 ab. Selten hinter dem Steuer saß in dieser Saison auch Marco Meßmaker vom Racing Team Meßmaker-Hölscher. Jedoch gelang auch ihm das Kunststück mit nur vier Saisonrennen in der Klasse 10 auf den sechsten Platz zu kommen. Der dritte Herberner Motorsportler, der Viezemeister in der Saison wurde ist der Vorjahresmeister Justin Saballa. Der junge Fahrer vom CRT Motorsport hatte nach einem Motorschaden im drittletzten Rennen noch acht Punkte Rückstand in der Klasse der 14-16 jährigen Fahrer, konnte mit seinen Saisonsiegen vier und fünf den Rückstand aber noch auf zwei Punkte verkürzen. Mit dem sechsten und zweiten Platz in Gleidorf kamen die Teams Steinmeijer und Pähler in der Klasse der 16-18 jährigen auf die Tabellenplätze drei und sieben in der Meisterschaft.

Der größte Teil der Fahrer mit ihren Teammitgliedern sowie weitere Mitglieder des MSC Herbern ließen die Saison am Sonntagabend bei einem Imbiss und ein paar Getränken im Vereinsheim ausklingen. Letzter Termin für die Motorsportler ist am 9. November wo die Rennfahrer bei der Gala der Sieger ihre Pokale überreicht bekommen.

2017
09.07.2017 Eppe
„Wesp Racing Team“ mit erstem Saisonsieg seit 2011

Das letzte mal feierte das Team Wesp am 04.09.2011 einen Tagessieg in der Klasse 10. Nach 2135 Tagen siegt Karsten Wesp wieder in der Klasse zehn. Es war eine sehr emotionale lange Zeit, mit Höhen und Tiefen, viele Zitterpartien und am Ende stand immer die Enttäuschung. Unzählige Ausfälle durch Kleinigkeiten oder Rennunfälle. Am Anfang der Saison sprach Karsten Wesp aus, dass er zufrieden sei, wenn er diese Saison drei Läufe ins Ziel kommt. Dies hatte er nach den Enttäuschungen schon als hohes Ziel eingestuft und in Gleidorf geschah es bereits, dass Jörg Bäumer drei Durchgänge das Ziel erreichte. Diese Wochenende zog Karsten Wesp nach. Nachdem er im ersten Durchgang souverän auf Rang drei vorfuhr äußerte er „Das Rennen in Eppe wird nicht in der ersten Kurve gewonnen, ich habe sie alle machen lassen und dann zugeschlagen“. Im zweiten Durchgang vermisste das Team diesen Gedanken als Wesp direkt nach dem Start innen in die Kurve stach und dabei noch halb über den Wall schoss. Nach 2:55 Minuten war die Zitterpartie für das außenstehende Team vorbei. Karsten fuhr mit einem Abstand von 2,8 Sekunden zum zweitplatzierten als dritter über das Ziel. Der Vierkampf um den Tagessieg sollte im letzten Lauf entschieden werden. Wesp startete nicht gut, aber machte auf der langen Geraden wieder einige Positionen gut. Als zweiter erreichte er das schwarz-weiß karrierte Tuch. Nach dem Tagessieg fuhr er auch sehr erfolgreich, bis in der vorletzten Runde die Schaltung kurz hackte und er zwei Positionen verlor, dadurch landete er dennoch auf Rang vier im Endlauf der Buggies.

Bereits am Samstag fuhr Christian Reher für das „Digga Racing Team“ den Golf in der Langstrecke. In 45 Minuten schaffte er 74 Runden. Dies reichte bei der starken Konkurrenz für den fünften Platz. Mit den erhaltenen 25 Punkten landet das Digga Racing Team insgesamt auf Rang sechs. Sie haben noch vier Rennen um einen Abstand von 31 Punkten aufzuholen.

Torsten Kocken und Michael Sondergeld waren wieder in der Klasse zwei vertreten. Der erste Lauf lief für die beiden Billerbecker nicht so gut, sie mussten sich auf Rang sechs und sieben einreihen. Michael Sondergeld konnte sich danach allerdings noch verbessern. Er erreichte einen vierten Platz und im letzten Lauf landete er auf der dritten Position. Damit wurde er sechster in Eppe

Torsten Kocken konnte seinen BMW auf der engen Bahn nicht nach vorne steuern, es fehlte zu oft der Platz im Zweikampf, sodass er danach noch auf einen sechsten und fünften Rang kam. Er wird Gesamtsiebter in Eppe.

Im Fahrerlager war bei den Nachbarn von Wesp sehr schlechte Laune vorherrschend. Marcel Schoppmann startete den ersten Lauf aus der letzten Reihe und konnte sich trotzdem auf Rang fünf vorarbeiten. Danach sollte der Optimismus schwinden. Nachdem Marcel seinen Audi vor Eppe nochmals überholt hatte, neue Reifen gekauft hatte und die Motorenprobleme kontrollieren konnte, schoss man ihn im zweiten Lauf im Zweikampf ab. Daraus resultierten ein beschädigter Käfig, Karosserieschäden, Schäden an Spur und Aufhängung der Vorderachse und zwei zerstörte Rennsportstoßdämpfer. Das Racingteam Schoppmann baute danach schnell ein Serienfahrwerk ein, um am letzten Durchgang aus der ersten Reihe vielleicht noch ein paar Pünktchen mitnehmen zu können, aber es sollte beim Versuch bleiben. Er erreichte das Ziel nicht. Damit landete er auf dem drittletzten Rang in Eppe.

Team Mürmann war in Eppe auch wieder dabei. An diesem Wochenende waren nur vier Fahrzeuge in Eppe vertreten, nach dem ersten Durchgang waren nur noch Marc Mürmann und Herbert ter Maat vertreten. Im zweiten Lauf hatte Mürmann Getriebeprobleme und beendete den zweiten Lauf, um den zweiten Platz zu retten. Abends hat sein Team in Herbern noch den Antrieb demontiert und am Montag konnte man den Schaden bereits ausfindig machen und beheben. Marc Mürmann verliert dadurch die Führung in der Meisterschaft. Am Sonntag wird er in Sachsenberg aber wieder voll angreifen können.

Seit langer Zeit war Niek Steinmeijer auch wieder am Start. Nachdem er am Anfang der Saison seinen drei Söhnen den Vortritt gelassen hat, fahren die Söhne jetzt am Wochenende mit dem Opel Corsa, sodass in dem Bus noch ausreichend Platz ist, um seinen Buggy beim DRCV wieder an den Start zu bringen. Er zeigte wieder einmal, wie tauglich sein Fahrzeug ist. In drei Läufen fuhr er nach zwei Laufsiegen seinen Buggy im letzten Lauf als zweiter ins Ziel. Der Niederländer war gut gelaunt seit langem wieder ins Lenkrad greifen zu können und über seinen Sieg in der Klasse. Sein Sohn Sybren Steinmeijer trat in der Jugendklasse elf an. Er fährt erst seit diesem Jahr, aber schon jetzt fuhr er zweimal auf Rang vier vor und komplettierte den Tag mit einem fünften Platz. Damit landet er in der Tageswertung auf dem vierten Platz. Jurre Steinmeijer konnte sich in der Klasse zwölf nicht ganz so gut durchsetzen. Im ersten und zweiten Lauf fuhr er als sechster über das Ziel. Im dritten Durchgang als achter. Damit holt er sich den siebten Platz in der Klasse zwölf.

Pähler Motorsport waren ebenfalls in den Klassen elf und zwölf vertreten. Collin Pähler konnte im ersten Lauf auf Rang sechs fahren. Im zweiten Lauf fiel er leider aus, sodass er in der Tageswertung weit zurückfiel. Mit dem letzten Lauf konnte er sich als Tagessiebter in Eppe zwei Meisterschaftspunkte sichern.

Marius Madesta trat für Pähler Motorsport in der Klasse zwölf an. Nach dem er in Extertal nicht antrat und in Dauborn nur drei Punkte mitnehmen konnte, holte er sich den zweiten Tagessieg der Saison. Mit einem vierten Platz startete er den Sonntag und konnte nach Durchgang zwei oben mitspielen. Aber die Konkurrenz musste ebenfalls mithelfen. Ein Tagessieg aus eigener Kraft war nicht möglich. Kevin Küthe vom MSV Diemelsee holte im letzten Lauf den vierten Rang, während Marius den Laufsieg holte und damit hatte er einen Punkt Vorsprung.

18.06.2017 Gleidorf
Schoppmann mit Motorenproblemen, Wesp steigert sich, Vervoort und Mürmann dominieren die Buggies – Risiko wird belohnt

Am 17.und 18. Juni war der MSC Herbern beim HuWi Team Gleidorf im Sauerland zu Gast.

Am sonnigen Samstag trat Rene Bouma im Langstreckenrennen über 45 Minuten an. Mit 65 gefahrenen Runden war er damit im zweiten Rennen um die Meisterschaft der Langstrecke zunächst auf dem zweiten Rang. Der Golf fuhr einwandfrei und Rene hatte die drittschnellste Runde. Aufgrund wiederholter Missachtung der gelben Fahne wurde er auf Rang 21 zurückversetzt. Die gelbe Fahne geschwenkt signalisiert eine Gefahr auf der Strecke und für diesen Bereich gilt absolutes Überholverbot. Bei Missachtung wird dem Fahrer eine Runde abgezogen. Durch fünf abgezogene Runden erhält das Team nur sechs statt 35 Punkte.

Besser lief es für Matthias Hölscher. Er profitierte von einigen Regelverstößen und Strafversetzungen. Trotz einer längeren Boxenstopphase konnte er sich mit 63 Runden erfahren und landete damit auf dem neunten Rang. Er erhält dadurch weitere 17 Punkte auf sein Meisterschaftskonto.

Am Sonntag starteten die Herberner optimistisch in einen sonnigen Sonntag.

In der Klasse eins startete der Sven Cordes wieder in seinem Citroen AX seine Saison. Im ersten Lauf fuhr er auf Rang zwei vor und startete im zweiten Lauf hinten. Von dort konnte er nicht viel ausrichten und sah als sechster die Ziellinie. Mit einem zweiten Platz im letzten Lauf sicherte er sich den Gesamtrang drei. Damit erhält er sechs Meisterschaftspunkte.

In Klasse zwei starteten wieder die Baumberger Motorsportfreunde Torsten Kocken und Michael Sondergeld. Da in allen drei Läufen vor der Klasse zwei Wasser gefahren wurde, konnte Torsten mit seinem Heckgetriebenen BMW nicht nach vorne fahren, da das Fahrzeug permanent übersteuerte. Er holte in Gleidorf zwei Meisterschaftspunkte

Michael Sondergeld fand nicht gut in den Tag hinein. Mit einem achten Rang im ersten Durchgang steigerte er sich aber stets. In dem zweiten Durchlauf fuhr er auf Rang fünf vor und mit einem dritten Platz im letzten Lauf qualifizierte er sich für den Tagesendlauf. In dem Endlauf landete Sondergeld auf Platz sechs. Mit dem fünften Platz in der Klasse holt er vier Meisterschaftspunkte

Marcel Schoppmann hatte vor Gleidorf schon Probleme mit der Motortemperatur. Das Team hat die Wochen vor Gleidorf schon viele Ideen am Fahrzeug umgesetzt, um die Kühlung des Motors zu verbessern. Im Cup wollte er diese Änderungen testen und musste feststellen, dass diese sich als nicht erfolgreich rausstellten. Der Keilriemen war zudem zum wiederholten Male übergesprungen. Während der Überstunden am Abend unterhielt sich das Team mit einigen Motorsportlern aus dem Nachbarverein AC Vellern. Dort konnte dann der Fehler ausfindig gemacht werden. Die Verbindung der Kurbelwelle zum Keilriemenritzel war nicht mehr Intakt. Aus diesem Grund erhielt das Steuergerät falsche Informationen und der Motor wurde dadurch immer sehr warm und es mangelte an der nötigen Leistung. Man reparierte den Motor provisorisch, um am Sonntag doch noch starten zu können. Das Risiko sehr hoch einen Motorschaden zu erhalten. Auf der Strecke gab Marcel dann alles, wissentlich, dass er sich schon am Anfang viele Punkte holen muss, da er unter Umständen nicht alle Läufe ins Ziel kommt. Im ersten Lauf sah er als vierter das schwarz-weiß karrierte Tuch. Nach einer intensiven Wartung holte er im zweiten Durchlauf den dritten Platz und komplettierte den Sonntag sechsten Platz. Damit landete er trotz Leistungsverlust auf Platz vier in der Tageswertung.

Eidecker durfte am Sonntag den Käfer schon früh wieder aufladen. Im ersten Lauf des Sonntages war er weit vorne und rutschte in ein Fahrzeug. Der Käfig brach durch und die Sicherheit war nicht mehr gegeben. Er landete auf dem achten Platz in der Tageswertung.

Marc Mürmann hingegen war souverän. Er schaute in den drei Durchgängen kurz vor Start nochmal, ob die Bahn bewässert wird und stellte sich als guter Reifenpokerspieler raus. Mit zwei zweiten Plätzen und einem Laufsieg holte sich die nötigen Punkte, um am Ende des Tages ganz oben auf dem Podest zu stehen. Aktuell steht er damit auf Platz eins der Meisterschaft in der Klasse sieben.

Vince Vervoort war auch wieder mit seinem Allradbuggy vor Ort. Im ersten Durchgang landete er in der Leistungsdichten Klasse auf Rang fünf und konnte sich im zweiten Lauf nach vorne fahren. Den Laufsieg rettete er mit 0,4 Sekunden ins Ziel. Danach reichte ihm der dritte Platz zum Tagessieg und dies schaffte er souverän. Im Endlauf kam er leider nicht so gut durchs Feld, konnte sich aber aus der vorletzten Reihe noch auf den dritten Rang vorfahren.

In der Klasse zehn konnte Wesp einen ersten Erfolg feiern. Das Team war zufrieden, nachdem man das erste mal diese Saison dreimal die Ziellinie erreichte. Jörg Bäumer fuhr im ersten Lauf superschnell auf den dritten Platz vor und im zweiten Lauf fuhr er nur 2,5 Sekunden langsamer als der zweitplatzierte und holte sich den fünften Rang. Im letzten Lauf sah er als achter das schwarz-weiße Tuch und Team Wesp bekam die ersten Punkte für die Meisterschaft.

Steinmeijer und Pähler Motorsport waren in den Jugendklassen elf und zwölf vertreten.

Colin Pähler holte in Gleidorf den vierten Platz in der Klasse elf und Hessel Steinmeijer erreichte leider nur einmal das Ziel und bekam einen Meisterschaftspunkt.

Marius Madesta konnte in der Klasse zwölf im ersten Durchgang leider nicht an den Start, aber holte sich mit zwei Laufsiegen noch den zweiten Platz in der Tageswertung.

Jurre Steinmeijer konnte sich in Gleidorf Rang sieben in der Tageswertung vorfahren.

28.05.2017 Extertal
Wechselhaftes Wetter und Wesp kämpft immernoch mit Problemen in Extertal

Zum 3. Meisterschaftsrennen in Extertal ging Jörg Bäumer vom Team Wesp in der Klasse 10 leider leer aus. Nachdem das Team nach einem Rennunfall im ersten Lauf einige Teile der Vorderachse austauschen musste, hatten Sie im zweiten Lauf einen Getriebeschaden hinzunehmen.

Besser lief es für Marc Mürrmann in der Klasse 7. Im Laufe des Renntages kam er immer besser mit den schwierigen Streckenverhältnissen klar und nahm 4 Meisterschaftspunkte mit. Marc machte sich berechtigte Hoffnungen den Tag noch zu vergolden als er im Endlauf kurz vor dem Ziel auf Platz 2 lag. Leide verloren zwei stärker Motorisierte Fahrer etwas die Nerven als Sie den Herberner nicht überholen konnten und verschafften sich einen unsportlichen Vorteil. So konnte Mürrmann leider nur noch Platz sechs ins Ziel retten.

Marcel Schoppmann hatte es in der Klasse 3 mit so vielen Konkurrenten zu tun, dass vier anstatt der üblichen drei Läufe gefahren werden mussten. Besonders auf nasser Strecke nach einem Regenschauer, zeigte Marcel dass man mit ihm in dieser Saison rechnen muss. Die sehr gute Ausgangslage im letzten Lauf musste Schoppmann aufgeben, als ein Fahrzeug sich im letzten Lauf kurz nach dem Start vor ihm drehte und auf der Ideallinie stehen blieb. Schoppmann musste als letzter in den Lauf und holte dennoch vierter Meisterschaftspunkte.

Torsten Kocken musste in der Klasse 2 das Wochenende kampflos Platz elf hinnehmen, aufgrund des Wetters konnte er seinen BMW e36 nicht nach vorne Steuern und kämpfte eher mit dem Übersteuern des Fahrzeug als mit seinen Konkurrenten.

Vince Vervoort startete in seinem neuen Buggy in zwei Klassen. In der Klasse acht konnte er im ersten Lauf nicht die Ziellinie erreichen, konnte sich aber mit einem zweiten Rang und einem dritten Rang in den weiteren Läufen Platz 4 sichern und Klasse neun bewies der Niederländer sein Können in der sehr stark vertretenen Division. Es mussten vier Läufe gefahren werden. Nach dem technischen Defekt im ersten Lauf der Klasse acht, sah er sofort die Ziellinie als erster und komplettierte Platz zwei mit Rang drei und vier in den weiteren Läufen.

Vince Vervoort mit einem beschädigtem Reifen hinten Rechts (Foto: Roland Meyer)

Marco Schmidt hatte in der Klasse neun mit Benzindruckproblemen zu kämpfen. Da er zwei Motorradmotoren als Antrieb verbaut hat, ist die Technik im ersten Jahr noch ziemlich anfällig. Diese kleinen Anfälligkeiten machen ihm das Leben sehr schwer. In Dauborn konnte er sich noch Rang zwei sichern und muss aufgrund der noch nicht erreichten Zuverlässigkeit dieses starke Fahrzeug auf Rang neun einfahren. Die Probleme wurden inzwischen behoben und das Fahrzeug wurde ausgiebig getestet. Er wird in Gleidorf am 17.06.2017 wieder angreifen.

Marco Schmidt in seinem grünen Super-Buggy Allrad (Foto: Roland Meyer)

Das Team Steinmeijer war wieder gut in der Jugend vertreten. Hessel Steinmeijer konnte im dritten Rennen nach seinem Einstieg in den Crosssport bereits auf Rang sieben vorfahren. Der Niederländer ist gerade 14 Jahre alt und sammelt noch Erfahrungen im Autocross.

Jurre Steinmeijer musste den ersten Lauf leider ohne Punkte beenden, konnte aber im weiteren Verlauf durchaus überzeugen. Mit zwei dritten Rängen sicherte er sich Gesamtrang fünf in Extertal.

07.05.2017 Dauborn
Regen und schwierige Bahnverhältnisse für die Fahrer des MSC Herbern (Ein Bericht von Alexander Miling)

Beim zweiten Rennen zur Meisterschaft des Deutschen Rallye-Cross Verbandes (DRCV) am 06. & 07.05.14 war der MSC Herbern mit vielen Fahrern vertreten. In Dauborn bei Frankfurt starteten die Teams „Wesp Racing Team“, „Team Meßmaker/Hölscher“, „Racingteam Schoppmann“, „Baumberger Motorsportfreunde“, „Pähler Motorsport“, „Greenrunnerz“, das „Autocrossteam Schmidty“ und „Digga Racingteam“.

Den Anfang machten das „Digga Racingteam“ und „Team Meßmaker/Hölscher“ am Samstag in der Langstrecke.
Dies war die erste Wertung für die Langstrecke diese Saison. Die Teams mussten sich in einem Feld von 57 Startern behaupten. Da so viele Fahrzeuge nicht gleichzeitig Platz auf dem Daubornring haben, wurden Vorläufe ausgetragen. Es qualifizierten sich jeweils die besten neun Fahrzeuge für das Finale der Langstrecke.
Christian Reher saß dieses Wochenende für das „Digga Racingteam“ hinter dem Steuer des verbesserten Golfs. Im Vorlauf qualifizierte er sich mit Platz fünf für das Finale. Sowohl Chris als auch sein Fahrzeug meisterten das Finale souverän und belegten wie im Vorjahr den vierten Platz. Das Team war sehr zufrieden. Die Boxencrew konnte sich ein spannendes Rennen anschauen und musste während des Rennens nicht am Fahrzeug arbeiten.

Das Team Meßmaker/Hölscher belegte im Vorlauf den vierten Platz. Im Finale lief es anfangs sehr gut für Matthias Hölscher. Mit technischen Problemen wurde er nach ungefähr 25 Minuten langsamer und ein Konkurrent ist ihm hinten aufgefahren, sodass er sein Fahrzeug nach 30 Minuten abstellen musste. Er konnte mit 60 gefahrenen Runden den 16. Rang belegen.

Am Sonntag wurden dann die Wertungsläufe der (Serien-) Tourenwagen und Spezialcross-Buggies ausgetragen. Der Sonntag musste aufgrund der Witterungsbedingungen bereits nach dem zweiten Durchgang abgebrochen werden. Eine Wertung war dennoch möglich.

Den Anfang machten Mika Determann und Dustin Spliethoff im Crosskart.
In dieser Klasse starten Crosskarts, die von einem 2CV Motor betrieben werden. Der Fahrer des Fahrzeugs muss mindestens 12 Jahre alt sein. Die beiden haben sich am Sonntag abgewechselt und konnten mit einem zweiten und einem vierten Rang insgesamt dritter werden.

Team Wesp trat in der Klasse zehn an und Jörg Bäumer vertrat mit demselben Fahrzeug Marc Mürmann in der Klasse sieben. Mit dem Honda betriebenem Buggy aus den Vorjahren kam das Team aus der Winterpause. Das Fahrzeug wurde an einigen Stellen verändert. Nach dem Getriebeschaden in Itterbeck erhoffte man sich ein deutlich erfolgreicheres Wochenende. Jörg machte den Anfang in der Klasse 7 und konnte aus der ersten Reihe gut mithalten. Der Buggy hat viel weniger Hubraum und ist in dieser Klasse deutlicher Außenseiter. Jörg fuhr dennoch nur 0,9 Sekunden langsamer pro Runde als der Laufsieger und konnte sich auf Rang drei positionieren. Karsten Wesp startete den ersten Lauf aus der ersten Reihe, musste aber nach einem Einschlag in der Leitplanke das Rennen aufgeben. Nach einer kurzen Wartung des Fahrzeugs trat Jörg Bäumer den zweiten Lauf aus der dritten Startreihe an. Bis zur ersten Kurve lag er weit zurück. Aufgrund der Witterung hatte der Zustand der Bahn deutlich nachgelassen. Er profitierte von den Fehlern der anderen und konnte mit einer anderen Linie auf den zweiten Rang vorfahren. Das Feld war in diesem Lauf bis zu 3 Sekunden langsamer als im ersten Lauf. Danach stellte das Team einen erneuten Schaden am Getriebe fest, sodass Karsten Wesp nicht zum zweiten Lauf antreten konnte. Jörg Bäumer sicherte sich den zweiten Rang während das Team in der Klasse zehn wieder einmal ohne Punkte heimfahren muss.

Colin Pähler trat in der Klasse elf an. Zugelassen sind hier Serienfahrzeuge bis 1400ccm und Fahrer die 14 bis 16 Jahre alt sind. Colin lieferte mit seinem blauen Suzuki Swift Mk1 eine gute Leistung ab. Im ersten Lauf war er gut dabei, hatte dann aber einen kleinen Fehler, durch den er in der Leitplanke landete. Im zweiten Lauf musste er mit dem beschädigtem Mk1 das Ziel erreichen. Er belegte den dritten Rang und konnte sich insgesamt auf Rang drei vorfahren. Marius Madesta konnte in der Klasse zwölf im ersten Lauf auf Rang zwei vorfahren. Im zweiten Lauf musste er hingegen sein Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts abstellen, wodurch er weit zurückfiel. Er belegte den Gesamtrang sechs.

Die Baumberger Motorsportfreunde waren auch wieder in der Klasse zwei vertreten. Diesmal waren sie mit dem Golf und dem BMW 318is e36 coupé in Dauborn. Torsten Kocken hatte in seinem BMW das Nachsehen. Die Streckenverhältnisse brachten den BMW immer wieder zum Übersteuern und er verlor dadurch permanent Zeit. Im ersten Lauf konnte er der Konkurrenz nur hinterherfahren und sicherte sich keine Punkte. Im zweiten Lauf reichte es für Rang acht und er konnte sich einen Punkt sichern. Leider reichte der Gesamtrang neun nicht, um sich noch einen Meisterschaftspunkt zu sichern. Er fällt damit in der Meisterschaft weit zurück. Besser lief es für Michael Sondergeld. Unser Neumitglied konnte im Golf gut gegen die Konkurrenz mithalten. Im ersten Lauf konnte er sich aus der dritten Reihe stark durchsetzen und sicherte sich den dritten Rang. Im zweiten Lauf aus der zweiten Startreihe kämpfte er sich noch besser nach vorne. Nur das Team Hönicke konnte Michael nicht schlagen. Mit dieser ausgezeichneten Leistung bei schwierigen Bedingungen sichert sich Michael Sondergeld den zweiten Platz in der Tageswertung und ist damit auf Rang zwei in der Meisterschaft.

Für das Autocrossteam Schmidty saß Marco Schmidt im Superbuggy in der Klasse neun. Der Fahrer hat sich von der Verletzung letzte Woche gut erholt. Im ersten Durchgang musste er sein Fahrzeug früh mit einer gebrochenen Spurstange abstellen. Im zweiten Lauf startete er aus der ersten Reihe und holte sich mit einem Start-Ziel Sieg den zweiten Rang in der Tageswertung. Damit sichert er sich Platz vier in der Meisterschaft.

Frustierend lief es für Marcel Schoppmann vom Racingteam Schoppmann. Der Audifahrer aus Herbern konnte sich im ersten Lauf aus der ersten Reihe sehr gut nach vorne kämpfen. Er hatte einen guten Start, das Fahrzeug lief einwandfrei und er lag in Führung. Doch dann erlaubte sich der gelernte KFZ-Mechatroniker einen Fehler und steuerte den Audi A4 in die Leitplanke. Er konnte zwar weiterfahren, aber das Feld war bereits an ihm vorbeigefahren. Schoppmann konnte sich danach wieder vorkämpfen und sah als vierter die Ziellinie. Er ärgerte sich fürchterlich über den Schaden am Fahrzeug und den verlorenen Laufsieg. Marcel startete den zweiten Lauf mit der Klinge zwischen den Zähnen. Er konnte sich aus der ersten Reihe nach vorne kämpfen, doch dann streikte die Elektrik. Der Hauptschalter hatte einen Wackelkontakt und der Motor ging aus. Marcel Schoppmann musste das Fahrzeug neu starten und fiel damit auf den dritten Platz zurück. Ein bezeichnend unglücklicher Sonntag spiegelte sich auch in dem Ergebnis wieder. Das Racingteam Schoppmann musste sich mit dem vierten Rang in der Klasse drei zufriedenstellen.

30.04.2017 Itterbeck
Saisonauftakt des Motorsportclub Herbern – zwei neue Fahrer und drei Youngstars

Am 30. April machten sich die Herberner Motorsportler auf den Weg um im niedersächsischen Itterbeck zum ersten Mal in dieser Saison auf Punktejagt zu gehen.

Für das Wesp Racing Team gab es jedoch in der Klasse 10 leider nichts zu holen. Im Winter wurde das Fahrzeug komplett überholt und teilweise umgebaut. Noch vor 3 Wochen wurden auf einem Trainingsevent ca. 60 Runden problemlos absolviert. In Itterbeck hatte das Team nach wenigen Metern einen Getriebeschaden hinzunehmen und hat nun eine Woche Zeit, um am nächsten Wochenende in Dauborn antreten zu können. Problematisch beschreibt Karsten Wesp, dass das Getriebe nicht getauscht werden kann, sondern repariert werden muss. Dies kostet das Team beim Getriebebauer schnell drei Tage. Dennoch ist das Team aufgrund der Bauweise des Buggies in der Lage die Antriebseinheit schnell einzubauen.

Nur wenig besser lief es für das Racing Team Schoppmann in der Klasse 3. Dass Marcel Schoppmann mit dem schweren 6 Zylinder auf den sandigem Boden nicht um den Tagessieg fährt war dem Team bewusst, da er mit Frontantrieb einen Nachteil gegenüber den Heckgetriebenen BMWs hinnehmen muss. Dass man jedoch wegen einer hackenden Schaltung nur einen Meisterschaftspunkt mitnehmen konnte war etwas enttäuschend. Später stellte sich heraus, dass das Getriebe getauscht werden muss, da es kapital zerstört ist. Auch Marcel und sein Team stehen vor einer zeitlichen Herausforderung. Allerdings kann Marcel direkt mit dem Tauschen des Getriebes beginnen.

Erfolgreicher verlief der Sonntag für das Team Mürmann in der Klasse 7. Im ersten Lauf hatte Marc Mürmann noch die falsche Reifenwahl getätigt und sich vom ausgeschiedenem Team Wesp Reifen geliehen. Mit einem dritten und einem zweiten Platz in den folgenden Läufen sicherte er sich sechs Meisterschaftspunkte und qualifizierte sich für den Endlauf. Hier konnte Marc Allradgetriebene Fahrzeuge hinter sich halten und belegte den vierten Platz. Am größten war die Freude jedoch dass die im Winter umgesetzten Ideen am Fahrzeug gut funktionierten. Marc Mürmann war sehr zufrieden „Man kann vierter sein und man kann nur vierter sein. Ich habe fast dieselben Zeiten erfahren wie die Führungsgruppe. Ein Fehler und ich hätte zugeschlagen.“

In der Klasse 2 trat erstmals für den MSC Herbern das Team Baumberger Motorsport Freunde (BMF) mit zwei Fahrzeugen an. Michael Sondergeld konnte mit seinem Golf zwar keine Punkte einfahren, um so mehr freute sich Torsten Kocken über vier Meisterschaftspunkte. Die Konkurrenz macht mächtig Druck aber Torsten konnte im dritten Lauf mit seinem BMW einen Start Ziel Sieg einfahren. Auch er qualifizierte sich für den Endlauf. Dort belegte er den siebten Rang.

Vom Team Pähler Motorsport holte unser Neuzugang Colin Pähler in seinem Debüt einen zweiten Platz in der Klasse 11. Er startete in dem von Marius Madesta eingefahrenem Suzuki Swift Mk1. Er steigerte Leistung im zweiten Lauf sehr und konnte direkt schon auf Rang eins vor fahren. Mit diesem Debüt blicken wir gespannt der Zukunft entgegen und dürfen schon jetzt auf den ersten Tagessieg hoffen.

Marius Madesta sicherte beim Debüt in der Klasse zwölf wieder einmal souverän in drei Streichen den Tagessieg für das Team Pähler Motorsport. Das Fahrzeug läuft wie im Vorjahr ausgezeichnet und die beiden Fahrer haben den Swift sehr gut unter Kontrolle. Dieser Saisonauftakt war für das Team ausgezeichnet.

Das Racingteam Steinmeijer belegte mit Hessel Steinmeijer Platz sieben in der Klasse elf. Auch Hessel ist auf Tuchfühlung mit dem Autocrosssport in der motorsportbegeisterten Familie. Mit einem Defekt im dritten Lauf war für den jungen Niederländer leider nicht mehr drin.

Jurre Steinmeijer belegte Rang vier in der Klasse zwölf, nachdem er sich nach einem durchwachsenem Lauf in den Rennsonntag reinsteigerte und mit einem Rang vier und drei noch viele Punkte aufholen konnte.

Mika Determann holte bei den Crosskarts den dritten Platz bei seinem Debüt. Der zwölf jährige ist aktuell Herberns jungster Akteur im Rennsport und deutete schon auf sein Talent hin. Auch wir wünschen ihm alles erdenklich gute für seine Debütsaison und sein Crosskart, welches ihm sein Vater Herbert Determann erbaut hat. Mika ist wie die anderen beiden Neulinge im Rennsport aufgewachsen und darf mit einer rennsportbegeisterten Familie im Rücken diesen Sport kennen lernen. Die Väter haben alle jahrelange Crosssporterfahrung und wir dürfen der Zukunft dieser drei Akteure gespannt entgegen schauen.

08.04.2017 Trainingsevent Extertal
Am Samstag, den 08. April 2017 fuhr ein Großteil des MSC Herbern ins Ostwestfälische Extertal.

Sie nutzten das Event um die Fahrzeuge einen letzten Test vor Saisonbeginn durchzuführen.

Karsten Wesp und Jörg Bäumer vom Team Wesp konnten mit seinem in weiten Teilen überarbeitetem Spezialcrosser aus der Vorsaison 60 Runden absolvieren. Das Team zeigte sich mit der Arbeit, den Ideen und dem Umbau des Fahrzeugs im Winter sehr zufrieden.

Racing Team Schoppmann mit Fahrer Marcel Schoppmann beobachtete gespannt wie sich Unebenheiten der Strecke auf Audi auswirkten, außer einer Fahrwerksmodifizierung hatte man das Fahrzeug lediglich gewartet und neu designed. Nach 45 Runden zog das ein positives Fazit. Nur leichte Verfeinerungen in der Stoßdämpfereinstellung stehen noch an.

Team Krömeyer nutzte das Training mit Ihrem Spezialcrosser um das Verhalten der Reifen für das Fahrzeug bei Verschiedenen Wetterverhältnissen zu testen, um im Wettkampf eine bessere Reifenwahl wählen zu können.

Christian Reher vom Digga Racing Team unterzog seinem Golf einen erfolgreichem Langstreckentest und freute sich über die Haltbarkeit seines Fahrzeuges.

Neben Marius Madesta vom Team Pähler fuhr auch erstmals Collin Pähler Testrunden. Collin ist mit 14 Jahren in diesem Jahr der jüngste Fahrer des MSC Herbern e.V.

Weiter testeten noch Torsten Kochen und Michael Sondergeld vom neuem Team BMF ihrem 140 PS heckgetrieben BMW e36 318is.

Ebenfalls dabei war das Autocrossteam Schmidty, leider hatte das Team nicht so viel Erfolg wie die anderen Herberaner. Durch eine falsche Einstellung des Kupplungspedals hat er beim Training die Kupplung übergetreten. Mit diesem technischen Defekt musste er leider das Event beenden. Er muss in den nächsten drei Wochen die Motorisierung ausbauen und die Kupplung instand setzen.

Mit Ausnahme von Marco Schmidt waren alle Fahrer sehr zufrieden und können die Vorbereitungen erfolgreich abschließen.

Am 30.04. reisen die Herberner mit Ihren Boliden ins Niedersächsische Itterbeck. Zu diesem ersten Saisonrennen hoffen die Teams des MSC bereits viele Punkte mitnehmen zu können.

2018
14.04.2018 Trainingsevent Extertal
Nach einer langen Winterpause ging es am Wochenende endlich wieder los! Beim Training in Extertal konnte jeder, der wollte sein Auto nochmal testen bevor die Saison wieder los geht. Das erste Rennen findet am 12. und 13. Mai ebenfalls im Extertal statt.

Marco Messmarker sowie Rene Bouma und Chris Reher waren sehr zufrieden mit ihren Crossern und freuen sich auf die neue Saison. Auch für Neuling Justin Saballa lief es sehr gut. Der erfahrene Kartfahrer tritt dieses Jahr in der Jugendklasse ab 14 Jahren an. Weniger gut lief es bei Stefan Kröner und Team Wesp. Ihre Crosser hatten technische Probleme, die bis zum ersten Rennen noch behoben werden sollen.

13.05.2018 Extertal
Das erste Rennen der Saison ist nun geschafft. Für einige MSC Fahrer lief es gut in Extertal, andere hatten leider etwas Pech. Ein richtig gutes Rennen machte unser jüngster Fahrer Justin Saballa. In seinem ersten Rennen konnte er gleich den Tagessieg in der Jugendklasse der 14- bis 16-Jährigen einfahren! Herzlichen Glückwunsch! Wie es bei allen anderen Teams lief könnt ihr in unserem Rennbericht nachlesen:

Marius Madesta zeigte, dass seine guten Ergebnisse im letzten Jahr in der Jugendklasse kein Zufall waren. Er holte bei seinem ersten Rennen in der Klasse 1 gegen erwachsene Fahrer einen guten 4. Platz. Thorsten Kocken und Michael Sondergeld vom Team BMF holten in der Klasse 2 die Plätze 7 und 10. Ein sehr gutes Rennen zeigte Marco Meßmaker in der Klasse 7 gegen starke Konkurrenz. Nur ein Dreher auf nassem Boden im letzten Lauf verhinderte seinen Tagessieg. Am Ende freute sich das Team über einen guten 3. Platz in der Tageswertung. Weniger glücklich war Marc Mürmann mit dem Ergebnis des Wochenendes. Nachdem das Team vor dem ersten Rennen der Saison viel Arbeit investiert hatte musste sich Mürmann mit dem 4. Platz zufrieden geben. Vince Vervoort holte in der Klasse 9 den 3. Platz. Jurre Steinmeijer wurde in der Jugendklasse der 16-18 jährigen 3. Sybren Steinmeijer und Colin Pähler holten in der Jugendklasse der 14-16 jährigen die Plätze 6 und 7. In dieser Klasse machte aber ein Fahrer des MSC Herbern auf sich aufmerksam. Justin Saballa von CRT Motorsport holte in seinem allerersten Autorennen sofort den Tagessieg. Mit einem Laufsieg und zwei 2. Plätzen war das ausgezeichnete Tagesergebnis des Jüngsten Fahrers des MSC Herbern auch nie gefährdet.

Schon dieses Wochenende geht es weiter in Rütenbrock. Da heißt es wieder Daumen drücken für unsere Fahrer!

20.05.2018 Rütenbrock
Jugendklasse des MSC Herbern überzeugt in Rütenbrock!

Die Herberner Motorsportler hatten in Rütenbrock mit dem sandigen Boden zu kämpfen. Der lose Untergrund wie er im Emsland vorkommt verdarb Michael Sondergeld und Thorsten Kocken vom Team BMF das Wochenende, sodass beide Fahrer nur hintere Platzierungen erreichen konnten. Marc Mürmann hatte zudem noch Leistungsproblemen an seinem Spezialcrosser und musste sich mit einem Platz im Mittelfeld begnügen. Bei starker Konkurrenz haben Vince Vervoort und Niek Steinmeijer ebenfalls vordere Plätze verpasst. Erfreulicher waren die Ergebnisse der Herberner Jugendfahrer. Justin Saballa, Sybren und Hessel Steinmeijer belegten die Plätze 4 bis 6 in der Jugendklasse bis 14 Jahre. Jurre Steinmeijer schaffte es gar auf den zweiten Platz in der Jugendklasse für Fahrer ab 16 Jahre.

Bereits am nächsten Wochenende müssen die Fahrer des MSC Herbern mit ihren Boliden im Hessischen Dauborn antreten. Nur eine weitere Woche später geht es dann zum ersten Rennen ins Sauerland, sodass die Teams bei vier Rennen in vier Wochen viel zu tun haben um Ihrer Rennwagen in Schuss zu halten.

08.07.2018 Eppe
Licht und Schatten für den MSC Herbern

Beim Autocrossrennen in Eppe sorgte Christian Reher mit dem 2. Platz in der Langstrecke für den ersten Erfolg aus Herberner Sicht am letzten Wochenende. Im Jugendcup fuhren Jurre Steinmeijer und Justin Saballa die Plätze 3 und 4 ein. Niek Steimeijer gewann den Cup der Spezialcrosser, wo Marc Mürrmann mit dem 4. Platz den guten Samstag komplettierte.

Der Sonntag war dann von Licht und Schatten für die Fahrer des MSC geprägt. Thorsten Kocken und Michael Sondergeld holten sich in der Klasse 2 den 7. Und 8. Platz. Wenig schön lief es am Sonntag für das Team Mürrmann. Bereits im ersten Lauf musste er seinen Spezialcrosser mit einem kapitalen Motorschaden abstellen. Sonnig lief es dagegen für die Herberner Fahrer in der Klasse 9. Niek Steinmeijer holte sich hier den Tagessieg vor Vince Vervoort. Auf dem 3. Platz komplettierte Timo Pähler das aus Herberner Sicht großartige Ergebnis. Abermals viel Freude machte den Herbernern Justin Saballa, der seinen dritten Tagessieg im fünften Rennen der 14-16 Jährigen Jugendfahrer einfuhr. Sybren Steinmeijer holte hier den 6. Platz. Jurre Steinmeijer holte in der Klasse der 16-18-jährigen den 4. Platz.

Im Endlauf der Serientourenwagen holten Michael Sondergeld und Thorsten Kocken die Plätze 7 und 8. Timo Pähler krönte sein gutes Wochenende mit einem 2. Platz im Endlauf der Spezialcrosser.

22.07.2018 Sachsenberg
Schlammschlacht in Sachsenberg

Am vergangenen Samstag startete Christian Reher als erster Herberner an diesem Wochenende bei sonnigem Wetter in das Langstreckenrennen. Mit einem 8. Platz verpasste er zwar eine Topplatzierung konnte bei 33 Startern aber zufrieden sein. Mathias Hölscher trat beim Nachtrennen an. Mit einem 4. Platz von 42 Startern holte er ein ausgezeichnetes Ergebnis.

Am Sonntag starteten dann die Klassenläufe des DRCV bei ebenfalls schönem Wetter. Im Laufe des Tages schlug das Wetter jedoch um und bei Regen hatten die Fahrer mit der Strecke zu kämpfen. Nichts desto trotz schafte Sven Cordes bei seinem erstem Renneinsatz in dieser Saison den 5. Platz in der Klasse 1. In der Klasse 2 holten Michael Sondergeld und Thorsten Kocken die Plätze 7 und 9. Bei den Spezialcrossern hat sich Marco Meßmaker mit der 3. Position Platz auf dem Treppchen eingefahren. Niek Steinmeijer und Vince Vervoort fuhren in der Klasse 9 auf die Plätze 5 und 6. Erfolgreich waren auch wieder einmal die Herberner Nachwuchsfahrer. Justin Saballa musste sich in der Klasse 11, der 14-16jährigen nur einem einzigen Konkurrenten geschlagen geben. In der selben Klasse kam Hessel Steinmeijer auf den 4. Platz. Bei den über 16 jährigen Jugendfahrern (Klasse 12) fuhr Jurre Steinmeijer mit dem 3. Platz auf´s Treppchen.

In den Endläufen der Serienwagen krönte Sven Cordes sein gutes Wochenende mit dem 3. Platz.

26.08.2018 Vellern
Sommerpause beendet

Nicht nur die Formel 1 hat am vergangenem Wochenende die Sommerpause in Spa beendet, auch die Rennfahrer des DRCV trieben ihre Boliden im nahe gelegenen Vellern wieder über die Rennpiste. Jurre Steimeijer und Justin Saballa holten am Samstag im Jugendcup die Plätze 2 und 3. Hessel Steinmeijer kam hier auf den 6. Platz. Niek Steinmeijer holte im Super Cup der Buggies in einem großem Starterfeld den 7. Platz. Die selbe Position erreichte Marius Madesta im Super Cup der Serienwagen.

Schnell vorbei war der Rennsamstag für René Bouma. Nachdem die über dreißig Fahrzeuge nach dem Start hinter dem Safty-Car im Renntempo in die ersten Kurven gingen wurde es für den Golf des Digga Racing Teams zu eng und das Fahrzeug erlitt zu große Beschädigungen, um das Rennen fortzusetzen.

Am Sontag lenkte Michael Sondergeld vom Team BMF sein Klasse 2 Rennwagen auf den 10. Platz. In der Klasse 7 holte Marco Messmarker mit seinem Spezialcrosser in 4 Läufen den 5. Platz und Vince Vervoort schaffte es in der Klasse 9 auf den 4. Platz. Justin Saballa gelang in der Jugendklasse 11 wieder einmal der Klassensieg, wo Sybren Steinmeijer auf den 6. Platz kam. Jurre Steinmeijer konnte sich in der Jugendklasse 12 über den 4. Platz freuen. Zum Abschluss holte sich Marco Meßmaker im Endlauf den 9. Platz bevor das Team mit den anderen Herbernern den Heimweg antrat, um sich in der Woche auf das Rennen in Osnabrück vorzubereiten, welches bereits am kommendem Wochenende zu bestreiten ist.

02.09.2018 Osnabrück
Vorletztes Saisonrennen in Osnabrück

Am vergangenem Wochenende gingen die Motorsportler vom MSC Herbern ein vorletztes mal in dieser Saison auf Punktejagt. Thorsten Kocken und Michael Sondergeld vom Team BMF kamen in der Klasse 2 auf die Plätze 4 und 9. Für Kocken, der aktuell 7. in seiner Klasse ist, geht es im letzen Rennen in Ahlen darum diesen Platz zu verteidigen. Marcel Schoppmann, der zum ersten Mal in dieser Saison hinter dem Lenkrad saß, holte sich am Samstag beim großen Cuplauf der Serienfahrzeuge den 5. Platz. Am Sonntag sah es lange Zeit sehr gut für ihn aus, jedoch musste er sich nach einem durchwachsenem 3. Lauf in der Klasse 3 mit dem 5. Platz zufrieden geben. Daniel Klick von KlickKlack Racing kam hier auf Platz 9. Niek Steinmeijer von Racingteam Steinmeijer holte im Supercup der Spezielbuggies den 7. Platz. Am Sonntag bei der Punktejagt für die Meisterschaft in der Klasse 9 holte er den 4. Platz, direkt hinter Vince Verfoort von Verfoort Racing. Während Vervoort die Viezemeisterschaft in seiner Klasse sicher hat, kann ist für Steinmeijer am letzten Rennen noch alles zwischen Platz 3 und 7 möglich . Den Jugendcup gewann am Samstag Sybren Steinmeijer vom Racingteam Steinmeijer. Am Sonntag kamen Hessel und Sybren Steinmeijer auf die Plätze 8 und 4 in der Jugendklasse 11. Justin Saballe von CRT Motorsport holte in derselben Klasse den 5. Platz. Hier wird es am 30. September in Ahlen richtig spannend, da Saballa mit nur einem Punkt Vorsprung vor seinem Konkurrenten aus Eppe ins Finale der Saison geht. Die beiden Nachwuchsfahrer aus dem Racingteam Steinmeijer liegen in der Meisterschaft auf den Plätzen 5 und 9. Jurre Steinmeijer kam in der Jugendklasse 12 auf den 5. Platz und steht damit in der Meisterschaft auf dem 3. Platz.

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30.09.2018 Ahlen
Jüngster Fahrer des MSC Herbern holt die Meisterschaft

Beim letzten Saisonrennen am vergangenen Wochenende ging es für ein paar Fahrer noch um einiges. Am Samstag trieb Christian Reher seinen Golf 45 Minuten über die Strecke, die mit einem harten und teilweise rutschigen Boden den Fahrern alles abverlangte. Mit einem 6. Platz in der Langstrecke sicherte er Platz 4 für das Digga Racing Team in der Meisterschaft. Weniger Glück hatte Matthias Hölscher. Noch wenige Minuten vor Rennende lag er auf einem guten Platz bis eine Antriebswelle den Dienst versagte und Hölscher sein Fahrzeug abstellen musste. Auch Sven Cordes hatte bei seinem erst zweiten Rennen der Saison Pech als die Zylinderkopfdichtung seines Fahrzeugs bei der Qualifikation zum Supercup aufgab. Damit war sein Wochenende sportlich zu Ende. Marcel Schoppmann, der ebenfalls erst zum zweiten Mal in dieser Saison antrat, hatte einen guten Start im Cuplauf. Nachdem er kurz nach dem Start bereits einige Fahrzeuge überholen konnte, drehte sich ein Konkurrent vor ihm und er konnte nicht mehr ausweichen. Thorsten Kocken vom Team BMF kam beim Supercup auf den 12. Platz und Daniel Klick von Klick Klack Racing schaffte es aus der letzten Startreihe auf den Platz 3 vorzufahren. Timo Pähler musste sich beim Supercup der Buggies nur einem ehemaligen Europameister geschlagen geben. Marco Meßmaker vom Racing Team Meßmaker-Hölscher holte den 6. Platz, womit er der zweitschnellste aus seiner leistungstechnisch schwächer ausgestatteten Klasse 7 Crosser war. Am Sonntag kam Meßmaker auf den 3. Platz womit er sich den 4. Platz in der Meisterschaft sicherte. Timo Pähler, Vince Vervoort und Niek Steinmeijer kamen in der Klasse 9 auf die Plätze 2, 9 und 14, was ihnen in der Meisterschaft den 6. Platz, die Viezemeisterschaft und den 4. Platz sicherten. Richtig spannend wurde es im Team CRT Motorsport. Justin Saballa, am Samstag beim Jugendcup noch dritter, berichtete nach dem Training von Rauchentwicklung im Fahrzeug. Nach der Fahrzeugüberprüfung war der Motor noch nicht wieder ganz zusammengeschraubt als plötzlich Hektik ausbrach, weil die Jugendklasse zum Start aufgerufen wurde. Während der Fahrer schon angeschnallt im Auto saß, zogen die Schrauber die letzten Schrauben an. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn Saballa konnte alle 3 Läufe gewinnen und so sicherte sich der jüngste Fahrer des MSC in seinem ersten Jahr direkt die deutsche Meisterschaft im DRCV. Collin Pähler und Hessel Steinmeijer kamen auf die Plätze 6 und 7 im Supercup. Sybren Steinmeijer holte in der Klasse 11 den 4. und Jurre Steinmeijer, im Jugendcup noch 5., konnte die Klasse 12 mit dem Tagessieg abschließen. Damit holten sich die beiden den 5. und den 3. Platz in Ihren Klassen.

2016
16.10.2016 Hesborn
Das Saisonfinale in Hesborn! – Zwei Meister, drei Vizemeister und zwei Meisterschaftsdritter

Die Fahrer des MSC Herbern reisten am Wochenende des 15. & 16.10. 2016 mit Ihren PS-Geschossen zum Saisonfinale ins Sauerländische Hesborn.

Am Samstag konnte das Digga Racing Team in der Langstrecke nicht mehr Punkten. Christian Reher musste sein Fahrzeug bereits in der vierten Runde mit einem Defekt an der Lenkung abstellen, Er wurde auf Platz 32 gewertet. Dadurch landen René Bouma und Christian Reher in der Meisterschaft auf Platz elf im Jahr 2016.

Für Florian Bergmann ging es noch bis zur achten Runde weiter, doch dann dann brach die Antriebswelle und er musste sein Fahrzeug abstellen. In der Meisterschaft reichte es noch für den 35. Platz.

In derselben Klasse konnte Alexandra Schulze-Kalthoff einen sehr guten 19. Platz einfahren. Dies war ihr bisher bestes Ergebnis und verbesserte sie sich damit in der Meisterschaft um sieben Ränge und erzielte damit den 29. Platz in ihrer ersten Autocrosssaison. Nach einem durchwachsenem Start mit vielen technischen Problemen, konnte sie endlich durchfahren und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Richtig spannend wurde es nochmal am Sonntag für Sven Cordes in der Klasse eins. Bis zum letzten Lauf konnten noch vier Fahrer die Meisterschaft einfahren. Die drei Führenden lagen dabei lediglich drei Meisterschaftspunkte außeinander. Im ersten Lauf startete er aus der ersten Reihe und lieferte sich bis kurz vor Schluss einen spannenden Zweikampf Niklas Pöttgen. Die beiden Führenden kämpfen fair, aber schenkten sich gar nichts.

Sven Cordes gewann den Start und Niklas Pöttgen konnte sich hinter dem Herberaner einreihen. Er kämpfte und versuchte alle erdenklichen Überholmanöver, aber Sven blieb konzentriert und sicherte sich den Laufsieg, während Pöttgen sogar auf Rang drei zurückfiel. Lucas Kemmler kam im ersten Lauf aus der letzten Reihe und konnte nur auf den sechsten Rang vorfahren- Ein guter Start im Meisterschaftskampf. Im zweiten Lauf kam Cordes aus der letzten Reihe und konnte sicherte sich vierten Platz, während Kemmler als zweiter Fahrer das schwarz-weiß karrierte Tuch sah. Niklas Pöttgen kam als sechster Fahrer über die Ziellinie und damit war er aus dem Kampf raus. Im letzten Lauf kam es dann zum Showdown, aber es reichte nicht. Am Ende fehlte Cordes nur ein Überholmanöver zur Meisterschaft. Dies ist sehr ärgerlich, dennoch hat er sich sehr über die Vizemeisterschaft gefreut.

In dieser Klasse fuhr zum ersten Mal in diese Saison Dennis Brannekämper statt Anna-Lena Müller für das Team ABC Motorsport. Dennis fuhr das erste mal und wollte erst einmal das Fahrzeug kennen lernen. Es reichte leider für keine Platzierung in Hesborn. Das Team schloss die erste Saison auf dem 12. Platz ab.

In der Klasse 3 fuhr Daniel Klick die Meisterschaft ebenfalls um die Meisterschaft, sein Vorsprung war jedoch luxuriöser. Das hielt den herberner Fahrer nicht ab, um nochmal um den Tagessieg zu kämpfen. Er hatte große Probleme mit den Streckenverhältnissen. Sein Fahrwerk brachte nicht mehr ausreichend Leistung, um das Fahrzeug am Boden zu halten. „Als hätte ich Benzin in Karnickelhausen getankt“ beschrieb er den Zustand der Strecke. In den 3 Läufen in denen das Material sehr leidete und einiges zu Bruch ging, obwohl die Fahrer mit viel Respekt voreinander fuhren, konnte sich der Herberner auf den schlechten Streckenverhältnissen durchsetzen. Er sicherte souverän den Tagessieg und damit die Meisterschaft in der Klasse drei.

Ebenfalls in dieser Klasse trat Marcel Schoppmann mit seinem Audi A4 an. Nach einem vierten Platz im ersten Lauf, überschlug sich Schoppmann im 2. Lauf. Das Team schaffte es, den Audi nochmal Fahrtauglich zu machen und Schoppen konnte jedoch im 3. Lauf wieder antreten. Er erfuhr den dritten Rang und sicherte den vierten Rang in der Tageswertung womit er seinen sechsten Platz in der Meisterschaft unsterstrich.

Daniel Eidecker hatte seinen Käfer seit zwei Jahren wieder an den Start gebracht, musste allerdings nach einer gebrochen Achsaufhängung aufgeben.

In der Klasse neun vertrat unter anderem Niek Steinmeijer an. Die Meisterschaft war für ihn nicht mehr erreichbar, aber er musste sich die Vizemeisterschaft dennoch erkämpfen. Der Buggy lief allerdings nicht rund und musste sich mit dem sechsten Rang zufrieden geben, dies reichte für die Vizemeisterschaft in der Klasse neun.

Ebenfalls dabei war Stefan Kröner mit dem Team „K“. Er fuhr souverän gegen die Konkurrenz, hielt sich dennoch aus allen Zweikämpfen raus, da er keinen technischen Defekt verursachen wollte und konnte den dritten Rang aus dem Vorjahr nochmals sichern.

Das Racingteam Steinmeijer holte der Klasse 11 den den vierten Platz, nach einigen Überschlägen der vergangenen Rennen wollte Niek, dass sein Sohn sich erstmal aus einigen Zweikämpfen raushalten soll und wieder vertrauen ins Fahrzeug aufbauen müsste.

Marius Madesta musste auch noch die Meisterschaft einfahren. Nach einem Ausfall im ersten Lauf, konnte er sich mit einem Laufsieg und einem zweiten Platz Tagesdritter und Meister in der Klasse zwölf sichern.

Bei den Junior Buggies kämpfte Marco Messmarker auch noch um die Meisterschaft, hatte aber den größten Abstand. Im zweiten Lauf riss ihm die Kette, womit er die Vizemeisterschaft sicherte. Er konnte sich für den Tagesendlauf qualifizieren und machte es richtig spannend. Der talentierte Nachwuchsfahrer kämpfte Rundenlang gegen einige Fahrzeuge aus stärkeren Klassen hinter sich hielt und konnte sich lange auf Rang zwei halten. Mit einem Fotofinish musste er sich mit Platz drei abfinden. Das Ergebnis war der Leistung nicht gerecht, aber Marco war sehr zufrieden.

Vince Vervoort war seit längerem wieder am Start und konnte sich souverän den Tagessieg holen, damit landet er auf Gesamtrang drei in der Klasse 14.

02.10.2016 Ahlen
Das Rennen in Ahlen, von jedem was dabei

Am Wochenende hatten die Herberner Motorsportler zu ihrem vorletzten Lauf der Saison eine kurze Anfahrt.

Sie mussten mit ihren Boliden nach Ahlen anreisen. In der Langstrecke konnte das Digga Racing Team in den ersten Runden viele Plätze gut machen. Eine gebrochene Antriebswelle, die in einer Safty-Car Phase getauscht wurde verhinderte jedoch eine bessere Platzierung als den 16. Rang.

Im Cup lauf der Serientourenwagen konnte sich Daniel Klick vom Klick-Klack-Racing-Team einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Wie immer musste er mit seinem Klasse 3 Fahrzeug hinter den schwächer motorisierten Fahrzeugen starten und kämpfte sich durch das ganze Feld auf Platz 2 vor.

Noch besser lief es am Sonntag, wo er mit dem Tagessieg auch die Führung in der Meisterschaft übernahm. Jetzt gilt es diese beim letzten Rennen am 16. Oktober in Hesborn zu verteidigen.

Weniger Glück hatte Marcel Schoppmann mit seinem Audi A4. Obwohl er sich im Vorlauf für den Cup qualifizierte, konnte er nicht antreten, da er das Fahrzeug so beschädigt von der Strecke zurückbrachte, welches das Team die heimische Werkstatt aufsuchte und bis in die Nacht hinein reparierte. Am Sonntag konnte er mit dem angeschlagenen Fahrzeug nur einen 6. Platz einfahren.

Sven Cordes konnte am Samstag einen 6. Platz mit nach Hause nehmen, musste jedoch auch sein Fahrzeug anschließend defekt nach Hause bringen. So kam am Sonntag bei dem Meisterschaftskampf in der Klasse 1 das neue Fahrzeug zum Einsatz, welches das Team schon fürs nächste Jahr gebaut hatte. Am Sonntag führte er nach 2 Läufen die Tageswertung an, musste sich jedoch letzten Endes mit dem 2. Platz begnügen, da er im 3. Lauf sein Fahrzeug nicht ins Ziel bringen konnte. Am letzten Saisonrennen muss er nun 2 Punkte auf die vor ihm liegenden Teams aufholen, um die Meisterschaft einzufahren.

In derselben Klasse konnte Anna-Lena Müller leider keine Punkte mit nach Hause nehmen.

Marco Meßmaker, der sich am Samstag mit seinem Junior-Buggy schon gut gegen die stärker Motorisierten Fahrzeuge durchsetzen konnte und einen 5. Platz einfuhr, konnte am Sonntag einen klaren Tagessieg einfahren. Das Team liegt in der Meisterschaft nun noch 6 Punkte hinter dem Führenden, was einer Herkulesaufgabe gleicht um eine Meisterschaft in betracht zu ziehen. Da der Herberner aber in den letzten 3 Rennen kontinuierlich aufgeholt hat, ist die Hoffnung das Wunder noch zu schaffen nicht erloschen.

Das Team Steinmeijer konnten ihr Fahrzeug in der Jugendklasse ab 14 Jahre auf den 4. Platz fahren und den Spezialcrosser der Klasse 9 zum Tagessieg.

In der Jugendklasse an 16 Jahre baute das Team Pähler seine Führung in der Meisterschaft mit einem 2. Platz in der Tageswertung auf 6 Punkte aus.

08.05.2016 Extertal
Saisonauftakt 2016 in Extertal, der Samstag war ein Flop, der Sonntag war hingegen top! (Ein Bericht von Alexander Miling)

Am Wochenende des 07. & 08.05.2016 fand der erste Lauf zur Meisterschaft des deutschen Rallyecross Verbandes 2016 statt. Die Saison startete dieses Jahr im Weserbergland. Traditionell fanden am Samstag die Langstrecke und die Cupläufe statt, am Sonntag führte der Msc Extertal e.V. die Wertungsprüfungen zur Meisterschaftswertung des DRCV durch.

Als erstes Team startete das Digga Racing Team mit Christian Reher am Steuer in der Langstrecke. Christian Reher tritt diese Saison mit dem Golf II Syncro aus dem Vorjahr an. Nachdem das Team das Fahrzeug im Winter überholt hat, war das Team zuversichtlich nach den Ergebnissen der letzten Saison. Nach 13 Runden musste Christian Reher allerdings aufgeben, da bei einer Kollision die Antriebswelle des Golfs brach. Er konnte dennoch den 26. Platz belegen. Er bekommt dafür keine Meisterschaftspunkte.

Desweiten war Alexandra Schulze-Kalthoff mit ihrem neuen Golf II in der Langstrecke vertreten. Sie musste allerdings nach nur drei gefahrenen Runden aufgeben, da der Golf II Motorprobleme hatte. Mit dem 29. Platz bekam Alexandra leider keine Punkte für die Meisterschaft.

Im Cuplauf der Serientourenwagen starteten das Autocrossteam Eidecker und das Racingteam Schoppmann.

Ralf Eidecker startete aus der zweiten Reihe und konnte sich nach vorne durchkämpfen. In Führung liegend musste er sein Fahrzeug aufgrund eines Reifenschadens abstellen.
Marcel Schoppmann startete aus der letzten Reihe und musste nach einer Kollision ebenfalls aufgeben.

Die Teams hatten abends noch viel zu reparieren, da das Fahrzeug von Schoppmann stark zerstört war.
Am Sonntag ging es dann weiter mit den Wertungsprüfungen zur DRCV Meisterschaft 2016.

Cordes Motorsport startete für den Msc Herbern e.V. mit dem Citöen AX in der Klass eins. Sven Cordes durfte im ersten Lauf aus der dritten Reihe starten. Er hatte zehn Fahrzeuge vor sich, konnte sich dennoch auf Rang fünf vorfahren. Im zweiten Lauf startete der Herberner aus der zweiten Reihe mittig. Dies war keine gute Position, um am Start direkt vorzufahren, da man in der Mitte meist wenig Platz hat um sich zu entfalten. Dies spiegelte sich auch in der ersten Kurve wieder, da er nicht wirklich nach vorne kam. Cordes konnte dennoch einen fünften Rang erfahren. Der dritte Lauf hatte eine vielversprechende Position. Er hatte den Startplatz in der ersten Reihe innen. Mit einem guten Start haben dort schon einige Fahrer auch Laufsiege geholt. Auch Sven Cordes hatte einen guten Anfang, musste sein Fahrzeug dann aber mit technischen Problemen abstellen. Dies war sehr ärgerlich, da eine gute Positionierung zu diesem Zeitpunkt wichtig gewesen wäre, um noch ein wenig Druck aufbauen zu können. Im letzten Lauf musste Sven Cordes dann aus der letzten Reihe noch ein gute Ergebnis retten. Aber daraus wurde mehr als nur Schadensbegrenzung. In Feld von 14 Fahrzeugen konnte er einen guten sechsten Rang erfahren. Im Nachhinein war Sven Cordes dennoch zufrieden gestimmt. Immerhin bekam er drei Punkte für seinen sechsten Rang in der Gesamtwertung.

Das Autocrossteam Eidecker trat in der Klasse zwei an. Einen Saisonauftakt mit 17 Fahrzeugen erwartete Ralf Eidecker. Aufgrund des großen Starterfeldes teilte Der Verband diese Klasse und ließ zwei Gruppen fahren. Die Fahrzeuge werden dabei so durchrotiert, sodass jeder Fahrer gegen jeden anderen antritt. Eidecker durfte den Saisonauftakt direkt aus der ersten Reihe innen wahrnehmen. Direkt am Start konnte er sich durchsetzen und war der Gejagte. Er behielt souverän die Nerven und fuhr die am Start erkämpfte Führung ins Ziel. Ein perfekter Start nach dem enttäuschendem Samstag. Im zweiten Lauf startete Ralf aus der letzten Reihe. Er konnte auf der Geraden die Startreihe für sich entscheiden und sich im weiteren Rennverlauf auf den zweiten Rang vorfahren. Damit war er im Vierkampf um den Tagessieg dabei. Durch die Klassenteilung war die Punktedichte unter den vier führenden sehr eng. Aus der zweiten Reihe außen könnte Eidecker in der ersten Kurve vielleicht außen vorbeifahren. Oft sieht es nach dem aber ganz anders aus. Diesmal sollte nicht funktionieren. Ralf Eidecker hatte das Nachsehen und schaffte Platz drei im letzten Lauf. Damit landete er auf der vierten Position in der Gesamtwertung und kann fünf Punkte für die Meisterschaft mitnehmen.

Das Racingteam Schoppmann startete nach dem verpatzten Samstag hochmotiviert in den Rennsonntag. Marcel Schoppmann musste mittig aus der zweiten Reihe starten. Eine knifflige Situation für den Fahrer mit seinem neuen Fahrzeug. Er fiel aufgrund eines technischen Schadens des Vortages aus. Schoppmann kehrte ins Fahrerlager zurück und hatte Probleme mit dem Motor. Der Druck auf das Team war hoch, da Marcel im zweiten Lauf aus der ersten Reihe startete und diesen Startplatz nutzen wollte. Das Team schaffte es, den Fehler provisorisch zu beheben und sie hofften dass der Motor halten würde. Der Herberner startete aus der ersten Reihe außen. Nach einem gelungenem Start konnte er die erste Kurve gut befahren und konnte am Ende des Laufes das schwarz-weiß karrierte Tuch als erster Fahrer sehen. Scheinbar waren die Probleme ausreichend behoben worden. Das Team beschloss dennoch den Motor daheim noch ein weiteres mal zu überprüfen. Im letzten Lauf startete Marcel aus der letzten Reihe und konnte sich gut durch das Fahrerfeld kämpfen. Er landete auf dem vierten Rang und sicherte sich Gesamtplatz vier. Marcel Schoppmann bekommt dafür fünf Punkte auf sein Meisterschaftskonto.

Auch das Racingteam Steinmeijer ist im Jahr 2016 dabei. Der zweifache Meister der Klasse neun konnte an der letzten Saison anknüpfen. Seine Saison startete Niek aus der ersten Reihe. Den Start gewann er souverän und steuerte seinen Buggy als erster über die Ziellinie. Im zweiten Lauf startete Steinmeijer aus der letzten Reihe. Niek konnte sich gut nach vorne kämpfen und landete auf Rang zwei. Im letzten Lauf würde ihm dann ein zweiter Rang reichen um den Tagessieg zu feiern. Aber Steinmeijer zeichnete sich wieder mit seiner souveränen Fahrweise aus und sicherte sich im letzten Wertungslauf den ersten Rang. Niek Steinmeijer bekommt damit schon neun Punkte für die Meisterschaft.

 

Das WespRacing Team startet die Saison 2016 mit einem neuen Fahrzeug. Aufgrund einer Lieferverzögerung konnte das Fahrzeug zu Extertal nicht rennfähig gemacht werden, sodass sich das Team das Fahrzeug von Krömeyer Motorsport ausleihen musste. Karsten Wesp steuerte dieses Wochenende den Buggy, mit dem er bereits 2010 die Vizemeisterschaft gewonnen hat. Auch die Klasse zehn wurde aufgrund des großen Starterfeldes in zwei Gruppen aufgeteilt. Den ersten Lauf startete Wesp aus der ersten Reihe und fuhr mit seinem alten Fahrzeug sofort auf den ersten Rang. Im zweiten Lauf startete er aus der zweiten Reihe und konnte sich den dritten Platz sichern. Es scheint als könnte Wesp das Fahrzeug noch gut am Limit manövrieren. Den letzten Lauf bestritt Wesp aus der zweiten Startreihe. Er konnte den vorderen Fahrern zwar folgen, aber es reichte nur für Position drei. In der Tageswertung machte Wesp in seinem alten Fahrzeug den dritten Platz und sicherte sich sechs Punkte für die Meisterschaft. Im Endlauf wurde Karsten Wesp dann disqualifiziert, da er für eine Kollision verantwortlich gemacht wurde.

 

Team Steinmeijer war ebenfalls in der Klasse elf vertreten. Nieks Sohn Jurre Steinmeijer startete die Saison in seinem Opel Tigra aus der letzten Reihe. Dennoch erfuhr er den zweiten Rang in der ersten Wertungsprüfung. Danach startete er aus der zweiten Reihe und konnte sich gegen seine Konkurrenten durchsetzen. Er überfuhr als erster die Ziellinie und konnte damit um den Tagessieg kämpfen. Im letzten Lauf startete er aus der ersten Reihe fiel aber auf Platz drei zurück und konnte sich dadurch auf den zweiten Rang in der Tageswertung fahren.

 

Marius Madesta startet in diesem Jahr in der Klasse zwölf mit seinem Suzuki Swift Mk1. Den ersten Lauf begann Madesta aus der letzten Startreihe und konnte sich auf Position sechs vorfahren. Im zweiten Lauf konnte er an der letzten Saison anknüpfen und als zweiter die Ziellinie passieren. Mit dieser Position hatte er durchaus gute Chancen auf den Tagessieg. Im letzten Lauf startete er dann aus der vielversprechenden ersten Reihe. Madesta zeigte, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist und sicherte sich mit dem Sieg der dritten Wertungsprüfung den Tagessieg. Er bekommt dafür neun Punkte für die Meisteschaft.

In der Klasse 14 wurde der Msc Herbern durch zwei Fahrer vertreten. Einmal der Meister der Klasse zwölf von 2014 Marco Meßmaker und den Meister der Klasse 14 von 2015 Vince Vervoort. Zwei Meister unter sich versprach viel Rennspannung. Im ersten Lauf startete Meßmaker aus der zweiten Reihe direkt vor Vervoort und Vince hatte im Zweikampf das Nachsehen. Vince Vervoort erfuhr Rang drei direkt hinter Marco Meßmaker. Auch im zweiten Lauf musste Vervoort hinter Meßmaker starten. Sie verloren aber beide Zeit, sodass sie auf Rang zwei und drei landeten.. Im letzten Lauf bewies Meßmaker, dass seine Positionierung nicht an der Startaufstellung liegt. Er erfuhr aus der letzten Reihe den ersten Rang und ließ wieder Vervoort hinter sich.
Damit belegten Marco Meßmaker und Vince Vervoort Rang zwei und drei in der Klasse 14.

16.04.2016 Trainingsevent Extertal
Trainingsauftakt in Extertal drei Wochen vor dem Saisonstart (Ein Bericht von Alexander Miling)

Am Samstag, den 16.04.2016 waren einige Teams des MSC Herbern e.V. in Extertal zum Training.

Damit nutzten sie das Angebot des MSC Extertal, um den Fahrer mit dem Fahrzeug vertraut zu machen und um eine Generalprobe vor dem Saisonstart 2016 durchzuführen. Es zeigte schon deutlich, dass Marco Meßmaker an der letzten Saison anknüpfen möchte. Das Fahrzeug wurde Winter gebaut und es stellte sich heraus, dass es derzeit keine technischen Probleme aufweist. Somit konnte er das Event voll nutzen, um sich an das Fahrzeug zu gewöhnen. Auch das Racingteam Schoppmann war mit dem neuen Fahrzeug vor Ort. Leider schaffte das Team es nicht, das Fahrzeug noch mit dem neuen Werbepartner zu bekleben, dafür war die Technik vielversprechend. Nachdem das Team am Anfang noch mit Benzinzufuhrproblemen zu kämpfen hatte, konnte Marcel Schoppmann anschließend das Fahrzeug kennen lernen und sich an das neue Fahrgefühl gewöhnen. Hierbei testete er noch verschiedene Reifen für den Saisonauftakt. Er konnte desweiteren noch sein neues Fahrwerk ausprobieren und ein wenig einstellen. Zufrieden kehrte das Team zurück. Als drittes Team war Pähler Motorsport dabei, sie testeten den neuen Fast & Speed Buggy. Pähler Motorsport hatten am Anfang noch Probleme mit dem Antriebsstrang. Aufgrund der hohen Kraftübertragung riss die Kette. Das Team ersetzte die Kette durch eine stärkere Kette und setzten das Training fort. Die Kette hielt der Kraft stand und auch das Team Pähler konnte das Training ohne weitere technische Hindernisse abschließen.